Donnerstag, 24. März 2005

DNA-Analyse bei Dresdens Hunden, um Hundehaufenverursacher zu ermitteln verfrühter Aprilscherz?

tagesschau.de meldet Skurriles. Ist man auf einen Aprilscherz hereingefallen? Die Meldung: "Der Ortsbeirat Dresden-Altstadt will alle Hunde zur Abgabe einer Speichelprobe verdonnern. Stadtsprecher Kai Schulz bestätigte, dass die Lokalpolitiker eine solche Forderung mit großer Mehrheit beschlossen haben.

Mit modernsten DNA-Analyseverfahren sollen demnach fortan die verantwortlichen Hunde ausfindig gemacht werden können - und die Besitzer bestraft werden, erläutert Schulz. Wer also künftig seinen Hund wegen der Hundesteuer in Dresden anmelden will, soll dann auch DNA-analysefähiges Material seines treuen Gefährten im Amt lassen.
Proben sollen den Täter ermitteln

Anhand von Proben frisch vom Tatort könnten die Dresdener Ordnungshüter den Straftäter eindeutig identifizieren und den Halter mit einem Bußgeld belasten, so der Stadtsprecher. Der Beschluss des Ortsbeirates sei jedoch nicht bindend. Ob dieser Vorschlag tatsächlich Gesetz wird, hängt vom Stadtrat ab: Dieser muss sich in den nächsten sechs Wochen damit befassen und schließlich ein endgültiges Votum abgeben."

Kommentare:

Oliver hat gesagt…

Vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis auch Zigarettenkippen und ausgespuckte Kaugummis ins Labor geschickt werden.

Rolf Jürgen Franke hat gesagt…

Die Finanznot der Kommunen wird wohl Schlimmeres verhindern. Wenn nach Herrn Beckstein ginge, wäre Dresden auf dem richtigen Weg. http://www.bayern.de/Presse-Info/PM/2005MRat/050118-Ministerrat.htm#0

Allein der Aufbau der Hundegendatenbank und und die Untersuchungskosten würden die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen übersteigen. Das Personal (mit Erschwerniszulage?) muss auch aufgestockt werden, wenn die Hundehaufen analysiert werden müssen .